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  • Ausgabe 18 (Jahrgang 9, Heft 2 / 2023) – Barrieren im Inneren überwinden: Vertrauensprozesse zwischen Fachkräften der niedrigschwelligen Sozialarbeit und schwer zu erreichenden jungen Menschen

Barrieren im Inneren überwinden: Vertrauensprozesse zwischen Fachkräften der niedrigschwelligen Sozialarbeit und schwer zu erreichenden jungen Menschen

Zusammenfassung

Junge Menschen in komplexen Problemlagen sind über reguläre Hilfesysteme oftmals nur noch schwer zu erreichen: Biografische und schulische Brüche, Substanzkonsum, Wohnungslosigkeit und negative Interaktionsspiralen führen zu institutionellen und zwischenmenschlichen Ausgrenzungseffekten. Die betroffenen Minderjährigen und jungen Erwachsenen gelten damit als Adressat*innen niedrigschwelliger Sozialarbeit. Die vorliegende Arbeit ordnet die Wahrnehmungs- und Verhaltensphänomene der jungen Menschen als mögliche Traumafolgesymptome ein, beschreibt Handlungskonzepte und -orientierungen niedrigschwelliger Jugendhilfe und untersucht anhand problemzentrierter Interviews, wie Sozialarbeitende professionelle Begegnungen zwischen Fachkraft und Adressat*in in diesem Praxisfeld beschreiben. Es kann gezeigt werden, dass insbesondere traumasensible Haltungs- und Handlungskonzepte Entlastungsfunktionen für Adressat*innen und Fachkräfte übernehmen und Vertrauensprozesse ermöglichen.

Schlüsselworte: schwer erreichbar, niedrigschwellige Sozialarbeit, Traumafolgesymptome, Vertrauensprozesse

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Ausgabe: 18
Jahrgang 9, Heft 2/2023
 

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